Test von Antidiskriminierungsbüro und Stura offenbart rassistische Einlasskontrollen in Leipziger Clubs
Eine zu kurze Restlaufzeit des Visums, Privatparty, nur Stammgäste oder falsche Kleidung - Mit diesen Begründungen wiesen Türsteher drei ausländisch aussehende Studenten an Leipziger Clubs ab. Die Gruppe untersuchte im Rahmen eines Testings des Antidiskriminierungsbüros Sachsen (ADB) und des StudentInnenRats (Stura) der Universität Leipzig Diskriminierungen an Clubeingängen im Zentrum und der Südvorstadt.
Ein kleiner Akt der Rebellion an der HTWK: Sowohl der Senat als auch der Hochschulrat der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur stimmten auf ihren Sitzungen am Donnerstag gegen die Streichung von 14 Stellen bis 2015. Zeitgleich genehmigten beide Gremien die grundlegende Hochschulentwicklungsplanung der HTWK.
Bundesministerien für Arbeit und Bildung veröffentlichen Praktika-Leitfaden
Grundausbildung in der Kaffeeküche oder intensiv betreute Einarbeitung in das künftige Berufsfeld – Praktika sollen einen wesentlichen Pfeiler der Berufsfindung und -ausbildung darstellen und sind heute kaum mehr aus den Lebensläufen von Studienabsolventen wegzudenken. Die Bundesministerien für Arbeit und Bildung haben nun in Zusammenarbeit mit einigen Unternehmerverbänden einen Leitfaden mit Rechten und Pflichten veröffentlicht.
Möglichst anonym im Netz unterwegs sein - So geht’s
Battlefield 3 erhitzt die Gemüter von Jugendschützern und Spielern gleichermaßen. Wo die einen von Kriegsverherrlichung und stumpfsinniger Gewalt sprechen und ein bundesweites Verbot fordern, trafen PC-Spieler auf ein ganz anderes Problem: Origin. Die hauseigene Electronic Arts Software ist neben einer permanenten Internetverbindung zwingende Voraussetzung, um die PC-Version des Spiels starten zu können.
Peer Steinbrück (SPD) ist neuer Honorarprofessor an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Uni Leipzig. Steinbrück ist Mitglied des Bundestages (MdB) und war von 2005 bis 2009 Bundesfinanzminister. Seine Antrittsvorlesung am 9. Dezember wird er zum Thema „Die wirtschaftliche und politische Bedeutung der Europäischen Währungsunion“ halten. „Mit der Bestellung von Herrn Steinbrück zum Honorarprofessor wird einerseits das Lehr- und Forschungsspektrum im Bereich der öffentlichen Finanzen auf eine breitere Basis gestellt.
Jeder Studierende wird im Laufe seines Studiums schon mal einen freundlichen Brief der gemeinhin als GEZ bekannten Gebühreneinzugszentrale aus Köln in den Händen gehalten haben. Darin wird zumeist die gesetzliche Rundfunkgebührenpflicht angemahnt und um Anmeldung gebeten.
Eine Regelstudienzeit von sechs Semestern im Bachelor, dann die nahtlose Anknüpfung an den Master seiner Wahl, ganz einfach. Keine Konflikte, keine Wartezeiten, kaum Konkurrenzdruck. Was sich in der Theorie so schön anhört, widerspricht den wahren Bedingungen an deutschen Hochschulen zurzeit in nahezu jederlei Hinsicht: undurchsichtige Bewerbungsanforderungen, extremer Bewerberandrang und häufige Orientierung an der vorrangig akademischen Herkunft lassen viele Studenten kläglich scheitern.
Antifaschistische Leipziger Kampagne kämpft gegen NPD-Zentrum in Lindenau
Sie springt einen förmlich an: An jedem Zeitungskiosk, in jeder Nachrichtensendung wird seit der Enttarnung der Neonazigruppe um Beate Zschäpe über die Bedrohung von rechts gesprochen. Dabei scheint es oft, als habe man eben diese lange Zeit unterschätzt oder nicht wahrnehmen wollen. Doch das war nicht überall so:
Discounter geplant - Mieter stemmen sich gegen Sanierungspläne des Investors
Was mit dem Verkauf des Wohnblocks Ecke Grünewaldstraße/Windmühlenstraße von Seiten der stadteigenen Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) an den privaten Investor „Casa Concept“ 2010 begann, hat sich in den letzten Monaten zur offenen Kampflinie zwischen den Interessen der Mieter, des Investors und der Stadtpolitiker entwickelt. Der Grund: „Casa Concept“ plant die überfällige Sanierung des DDR-Baus und den Einbau eines Discounters. Die Mieter hingegen fürchten um ihren Kiez.
Temporäre Schließung der Skala und Finanzgutachten zur Zukunft der Kulturbetriebe
Die Skala soll von März bis mindestens Juli 2012 vorübergehend geschlossen werden. Die Zweitspielstätte des Leipziger Schauspiels wird derzeit vor allem für dessen experimentellere Inszenierungen genutzt und ist hauptsächlich Anlaufpunkt für das jüngere Theaterpublikum. Das Gebäude in der Gottschedstraße ist marode. Die notwendigen Instandsetzungsarbeiten würden viel Geld kosten, das Stadt und Schauspiel derzeit nicht haben. Daher ist die Zukunft der Skala nach dem Juli kommenden Jahres noch offen.
Neueste Kommentare