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Leider witzig

„Der [letzte] Diktator“

Eigentlich führt „Der Diktator“ (Sacha Baron Cohen) des Ölstaates Wadiya ein durchschnittliches Diktatorenleben mit eigenem Atomwaffenprogramm, täglichen Exekutionen und jeder Menge Modells als Betthäschen. Doch dann wird General Admiral Aladeen bei einem Staatsbesuch in New York entführt und von seinem Onkel (Ben Kingsley) durch einen Doppelgänger ersetzt. Jetzt soll die Demokratie in dem Golfstaat eingeführt werden, was der Ex-Diktator mit allen Mitteln verhindern will.

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„21 Jump Street“

Der Verriss einer Kultserie

Der gutmütige, aber schwerfällige Schmidt (Jonah Hill) und der attraktive, aber minderbemittelte Jenko (Channing Tatum) kennen sich zwar seit der Highschool, waren aber nie miteinander befreundet. Das ändert sich erst, als sie sich auf der Polizeiakademie wiedertreffen und zusammen den Abschluss machen. Doch statt eines coolen Streifenwagens warten danach nur zwei uncoole Fahrräder, auf denen sie den Stadtpark bewachen und illegales Entenfüttern ahnden sollen.

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Krankheit der Jugend

Cammerspiele überzeugen mit einem Stück über Jugend zwischen Liebe und Macht

In der ausverkauften Nato sitzt das vornehmlich junge Publikum vor einer fast leeren Bühne. Schon vor Beginn ist der Fokus des Stückes klar: die zwei Männer und drei Frauen, von Anfang an alle anwesend, stehen im Mittelpunkt. Allein im Raum oder in losen Konstellationen sezieren sich die fünf Medizinstudenten und verletzen dabei sich mehr noch als die anderen.

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Gruselmär ohne richtigen Biss

„Dark Shadows“ bleibt hinter den Erwartungen zurück

Tim Burtons neuster Streich knüpft nahtlos an seine Vorgänger voll obskurer Gestalten und skurriler Einfälle an. Wie (fast) immer mit dabei: Helena Bonham Carter und Johnny Depp in der Hauptrolle. Dieser spielt in „Dark Shadows“ nun den Vampir Barnabas Collins, der im Jahre 1774 von der Hexe Angelique verflucht wurde, weil er ihre Liebe verschmähte. 200 Jahre verbrachte er gefesselt unter der Erde, wird durch einen Zufall befreit und findet sich in den wilden 1970ern wieder.

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„Tomboy“

Junge oder Mädchen - das ist hier die Frage?!

Michael (Zoé Héran) ist gerade mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester Jeanne in eine andere Stadt umgezogen. Weil der Vater viel arbeiten muss und die Mutter aufgrund ihrer Schwangerschaft viel Ruhe braucht, sind die Geschwister oft allein. Michael ist zurückhaltend, er spricht nicht viel, aber beobachtet alles. Sein sehnsüchtiger Blick und seine Unsicherheit sind allgegenwärtig. Dennoch freundet er sich schnell mit den Kindern aus der Nachbarschaft an und erlebt seinen ersten Kuss mit Lisa. Doch eigentlich ist Michael ein Mädchen.

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„American Pie 4 – Das Klassentreffen“

… und dann hoffentlich auf nimmer Wiedersehen!

Wie wir bereits in „American Pie 3 – Jetzt wird geheiratet“ verfolgen konnten, sind Jim (Jason Biggs) und Michelle (Alyson Hannigan) nun ein Ehepaar. Doch seit der Geburt ihres Sohnes herrscht zum Missfallen beider Flaute im Bett.

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Die Résistance und die kleinen Krieger

Filmkritik „Krieg der Knöpfe“

Wir befinden uns auf den beschaulichen Weiden Südfrankreichs im März 1944. Während die gesamte Nation das Ende der Besatzungszeit und des Krieges herbeisehnt, liefern sich die Jugendbanden der Nachbardörfer Longverne und Velrans im Süden einen erbitterten Kampf um Knöpfe. Dabei sind die abgetrennten Knöpfe der Gegner Kriegsbeute und Demütigung zugleich. Es ist ein Konflikt, der bereits seit Generationen ausgetragen wird und nun den Alltag der beiden Anführer, Lebrac und Aztec, bestimmt.

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„Spieglein, Spieglein“

Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen

Die selbstverliebte und herrschsüchtige Königin (Julia Roberts) finanziert sich ihren dekadenten Lebensstil, indem sie immer höhere Steuern von den Dorfbewohnern verlangt. Sie macht diese glauben, das Geld würde zum Schutz vor einem im Wald hausenden Biest verwendet. Aus Angst um ihr Leben geben die völlig verarmten Bürger tatsächlich ihr letztes Geld.

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Nazis, die hinter dem Mond leben

Filmkritik „Iron Sky“

Was wäre wohl geschehen, wenn es im Jahre 1945 einigen wenigen Nazis gelungen wäre, mittels in der Antarktis stationierter Flugobjekte (sogenannten Reichsflugscheiben) der drohenden Niederlage im Zweiten Weltkrieg zu entkommen und auf dem Mond ein neues Hauptquartier zu errichten? Genau dieser Frage nimmt sich der neue Film des finnischen Regisseurs Timo Vuorensola („Star Wreck: In the Pirkinning“) an.

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„Wer weiß, wohin?“

Wie Frauen den Frieden wahren wollen

Gleich zu Beginn des Films „Wer weiß, wohin?“ ist eine Gruppe schwarz gekleideter Frauen zu sehen, die sich in rhythmischem Schritt, zur Seite wiegend und auf die Brust klopfend, durch den Wüstenschutt bewegen – eine anmutige wie fesselnde Eingangsszene. Sie sind auf dem Weg zum Friedhof, um die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen zu pflegen. Es gibt keine Frau unter ihnen, die nicht ihren Vater, Ehemann, Sohn oder Bruder verloren hat. Jeder in ihrem Heimatdorf hat irgendjemanden verloren, in einem sinnlosen Krieg der Religionen.

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