Meeresrauschen, sterbende Ziegen und ein bisschen Naturmystik

Die erste Einstellung von „Still the Water“ zeigt den tosenden Pazifik – minutenlang. Von da an rauschen der Ozean und der Wind ununterbrochen als Geräuschkulisse für die Handlung: Der schüchterne Kaito lebt mit seiner Mutter auf einer subtropischen japanischen Insel. Er kann die Trennung seiner Eltern nicht verkraften und schottet sich auch von seiner Freundin Kyoto ab. Diese muss sich mit dem nahenden Tod ihrer schwer kranken Mutter auseinandersetzen, die Schamanin auf der Insel ist.

Vorzeitig ausgebremst

Vor der Rektorenwahl der Universität Leipzig im Oktober wurden die beiden uniinternen Bewerber vom Hochschulrat disqualifiziert. Die amtierende Rektorin der Universität Leipzig Beate Schücking darf nach eigener Aussage nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren.

Road-Trip, Sinnkrisen und Lügenkonstrukte

In der Verfilmung von Benedict Wells’ Künstlerroman „Becks letzter Sommer“ dreht sich alles um Robert Beck (Christian Ulmen): Der Enddreißiger war früher ein viel beachteter Leadsänger einer Rockband, voller Sehnsucht nach dem wirklich großen Erfolg. Nun arbeitet er „aus Versorgungsgründen“ als Musiklehrer, unterrichtet gelangweilte Teenager und ist frustriert über seine geplatzten Lebensträume.

„Alles was reinpasst, kann rein“

Manchen ist sie vielleicht schon aufgefallen: ganz am östlichen Ende des Reudnitzer Lene-Voigt-Pakes steht seit April ein kleines, sehr buntes Regal mit fast täglich wechselndem Inhalt. „Lenes Tauschbude“, eine Erfindung der beiden Studenten Leo Mayatepek und Jakob Semmer. student!-Redakteurin Vanessa Gregor hat mit den beiden über das Konzept des Nehmens und Gebens und freiwilligen Tauschens gesprochen.

Nicht alle waren Nazis

„Dass ich anders war, bemerkte ich zum ersten Mal am Morgen des 10. November 1938. Aus der Färberstraße 11 wurde jemand heraus gezerrt und in einem Auto verschleppt. Jemand, den ich sehr gut kannte: der jüdische Hausmeister. Die Gemeindesynagoge in der Gottschedstraße brannte, Schaufensterscheiben jüdischer Geschäfte in der Innenstadt waren eingeschlagen und aus dem jüdischen Warenhaus 'Bamberger&Hertz' am Augustusplatz stiegen große schwarze Rauchwolken auf“, so skizziert Rolf Isaacsohn seine persönlichen Erinnerungen an die Reichspogromnacht in Leipzig.

2015/07

Zerfall - Die Zeit lässt jüdische Spuren in Leipzig langsam verschwinden - Perspektive Seite 3

Beifall - Die Band Wanda nach ihrem Auftritt beim Campusfest im Gespräch - Interview Seite 7

Abfall - Was ihr über Müll und Recycling wissen solltet - Thema Seite 8 und 9

 

Fünf Brüder am Rande des Wahnsinns

Es lassen sich heutzutage verschiedene Schauspieler-Obsessionen hegen: Da wären der Aalglatte (Eddie Redmayne), der perfekte Brite (Benedict Cumberbatch), der Coole (Bradley Cooper), der ewig Gutaussehende (Hugh Grant) und dann noch James Bond. In eine ganz andere Kategorie, die aber nicht minder anbetungswürdig ist, fällt Mads Mikkelsen. Für den Ottonormalverbraucher bekannt aus „Casino Royale“ (2006) in der Rolle des Bösewichts Le Chiffre, aber besonders geliebt für seine Rolle als Dr. Hannibal Lecter in der NBC-Serie „Hannibal“ (seit 2013).

Leidenschaft und Tragik in den Straßen New Yorks

„Denn steinerne Grenzen können Liebe nicht fernhalten und was Liebe kann, das wagt Liebe zu versuchen“– so schrieb einst William Shakespeare in seiner weltbekannten Tragödie „Romeo und Julia“. Die Geschichte zwei junger Liebenden, die aus zwei rivalisierten Lagern stammen, sich unsterblich verlieben, um schließlich zu begreifen, dass auch die größte Liebe gegen tiefgreifenden Hass nichts ausrichten kann, ist eines der bedeutsamsten und meist adaptierten Theaterstücke Shakespeares. Auch das Musical „West Side Story“ basiert auf dem Stück.

Warten auf die Rückkehr der großen Liebe

Lange Zeit, so erzählt Ruth, habe sie gedacht, sie sei alleine mit ihrem Schicksal. Bis sie eines Tages von einer Freundin auf einen Artikel in einer Illustrierten aufmerksam gemacht wird. Er handelt von Renate, die während ihres Studiums in den 1950er Jahren in Jena einen jungen Mann namens Ok-Gun kennenlernt. Ok-Gun kommt aus Nordkorea, er ist mit einem Studienstipendium ausgestattet in den sozialistischen Bruderstaat geschickt worden, um hier nützliches Wissen für den Wiederaufbau seines Landes zu erlangen.

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