Den Moment leben

Dr. Alice Howland (Julianne Moore), 50-jährige Professorin für Linguistik an der New Yorker Columbia University steht mitten im Leben. Ihr Ehemann John (Alec Baldwin) liebt sie, ihre drei Kinder sind erwachsen und, mit Ausnahme der Jüngsten (Kristen Stewart), erfolgreich im Job. Als Alice an der Universität von Los Angeles einen wichtigen Vortrag halten soll, möchte ihr partout ein Wort nicht mehr einfallen. Das Publikum wird unruhig und Alice fällt aus dem Konzept. Sowas kann jedoch mal passieren und sie tut es als einmaligen Vorfall ab.

Leipzig Liest und Lauscht

Leipzig liest“ findet seit 24 Jahren im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt. Dahinter verbergen sich eine Reihe von Lesungen und literarische Diskussionsforen, die nicht nur auf dem Gelände der Messe, sondern an verschiedenen Orten in Leipzig stattfinden.

Legida? Läuft auch im März.

Als das fremdenfeindliche Bündnis Legida, das mittlerweile beim Amtsgericht Leipzig als Verein eingetragen ist, Ende Januar nur noch etwa 1.500 Anhänger zu einer stationären Kundgebung auf dem Augustusplatz mobilisieren konnte, sahen viele Beobachter und Gegner das Ende nahen. In den Februar würden sich die selbsternannten Abendlandsverteidiger noch retten können, doch spätestens im März wäre Legida nur noch das, was die Friedliche Revolution bereits ist – ein historisches Kapitel in der Geschichte Leipzigs.

Kein Aus für das Asylbewerberheim Torgauer Straße

Zu Beginn der Ratsversammlung am 25. Februar überreichten die Initiatoren von „Willkommen im Kiez“ ihre Petition „Für selbstbestimmtes Wohnen: Stoppt die größte kommunale Massenunterkunft für Asylsuchende Sachsens!“ dem Stadtrat. Zentrale Forderung dieser ist es, eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Leipzig zu ermöglichen und den Ausbau von Massenunterkünften für Asylsuchende wie jener in der Torgauer Straße zu stoppen, einen konkreten Schließungstermin für das Asylbewerberheim festzusetzen sowie einen runden Tisch unter Einbezug der Asylbewerber zu bilden. Es sei vor allem wichtig, die zahlreichen Alternativen, die es zum Asylbewerberheim gebe, bei der Entscheidung über einen weiteren Ausbau des Heims zu berücksichtigen, heißt es in der Petition.

Zwischen Babyschreien und "Bodycount"

Nach Weltkriegsfilmen wie „The Flag of our fathers“ und „Letters from Iwo Jima“ aus dem Jahr 2006 bedient sich Altmeister Clint Eastwood wieder der Kriegsthematik, die auf wahren Ereignissen beruht. Dieses Mal verfilmte er das Leben des Scharfschützen und Irakkriegsveteranen Chris Kyle. Eastwood verschwendet nicht viel Zeit und macht schnell klar aus welchem Holz Kyle (Bradley Cooper) geschnitzt ist. So wird gezeigt wie sein Vater ihn bereits im Kindesalter mit auf die Jagd nimmt und ihm beibringt besonders viel Acht auf sein Gewehr zu geben.

„Wir werden die Größten sein“

„Ich kenne einen Kinderreim, ich summe ihn so vor mich hin, wenn in meinem Kopf anfängt, alles verrückt zu spielen.“ Dani (Merlin Rose) irrt durch einen altes, dunkles Gebäude auf der Suche nach seinem Freund Mark (Joel Basman). Völlig zugedröhnt und nur schwer durch das fahle, dämmernde Licht erkennbar, haust dieser in einem heruntergekommenen Kino, das seine beste Zeit bereits hinter sich hat. Dani erinnert sich an seine vergangene Zeit: „In meinem Kopf beginnen die Erinnerungen zu tanzen - an die Jahre, in denen alles anders wurde.“

We shall overcome

Es war 102 Jahre nach der endgültigen Abschaffung der Sklaverei durch die Regierung unter Präsident Abraham Lincoln und kein ganzes Jahr nach Präsident Lyndon B. Johnsons Verabschiedung des Civil Rights Act von 1964, der die Rassentrennung in den gesamtenVereinigten Staaten von Amerika aufhob. Für einen Großteil der afroamerikanischen Bevölkerung in den Südstaaten war es noch immer nicht möglich zu wählen.

Leipziger Buchmesse 2015

Vom 12. bis 15. März findet die diesjährige Leipziger Buchmesse unter dem Motto „1965 bis 2015. Deutschland – Israel“ statt. Vor fünfzig Jahren nahmen beide Staaten diplomatische Beziehungen auf. „Wir werden eine lebendige, bunte Buchmesse erleben", versichert Oliver Zille , Direktor der Messe, auf der Vorab-Pressekonferenz am Donnerstag, dem 12.2.. Die Messe biete nicht nur die Möglichkeit, etwas über das Land Israel und seine Literatur zu erfahren, sondern auch über die eigene Kultur, unsere Art des Erinnerns. Trotz politisierter Themen käme die Kunst zuerst, betont Zille:„ Literatur ist ja an sich schon hochpolitisch und hilft zu verstehen, was im Land passiert, wenn wir z.B. an Amos Oz` Werk denken.“

Steck dein Studium in die Tasche

„qlearning“ setzt auf Schwarmintelligenz. Die Entwickler der kostenlosen Smartphone App möchten das Klausurwissen von Studierenden über Stadtgrenzen und Generationen hinweg vernetzen.

Helden der Tastatur

Die Kamera nähert sich einem blauen Planeten, dessen sonst so auffällige Farbe in den Hintergrund tritt: Ein Netz aus fluoreszierenden Fäden überzieht alle Kontinente, verbindet sie miteinander. Die Kamera nähert sich dem Kontinent Asien, dann China, zoomt an ein Kernkraftwerk heran. Der Beginn von „Blackhat“ gibt schnell einen Einblick in die Kernthematik des neuen Films von Michael Mann, dem Regisseur von Filmen wie „Heat“ und „Public Enemies“.

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