Nicht alle waren Nazis

„Dass ich anders war, bemerkte ich zum ersten Mal am Morgen des 10. November 1938. Aus der Färberstraße 11 wurde jemand heraus gezerrt und in einem Auto verschleppt. Jemand, den ich sehr gut kannte: der jüdische Hausmeister. Die Gemeindesynagoge in der Gottschedstraße brannte, Schaufensterscheiben jüdischer Geschäfte in der Innenstadt waren eingeschlagen und aus dem jüdischen Warenhaus 'Bamberger&Hertz' am Augustusplatz stiegen große schwarze Rauchwolken auf“, so skizziert Rolf Isaacsohn seine persönlichen Erinnerungen an die Reichspogromnacht in Leipzig.

2015/07

Zerfall - Die Zeit lässt jüdische Spuren in Leipzig langsam verschwinden - Perspektive Seite 3

Beifall - Die Band Wanda nach ihrem Auftritt beim Campusfest im Gespräch - Interview Seite 7

Abfall - Was ihr über Müll und Recycling wissen solltet - Thema Seite 8 und 9

 

Fünf Brüder am Rande des Wahnsinns

Es lassen sich heutzutage verschiedene Schauspieler-Obsessionen hegen: Da wären der Aalglatte (Eddie Redmayne), der perfekte Brite (Benedict Cumberbatch), der Coole (Bradley Cooper), der ewig Gutaussehende (Hugh Grant) und dann noch James Bond. In eine ganz andere Kategorie, die aber nicht minder anbetungswürdig ist, fällt Mads Mikkelsen. Für den Ottonormalverbraucher bekannt aus „Casino Royale“ (2006) in der Rolle des Bösewichts Le Chiffre, aber besonders geliebt für seine Rolle als Dr. Hannibal Lecter in der NBC-Serie „Hannibal“ (seit 2013).

Leidenschaft und Tragik in den Straßen New Yorks

„Denn steinerne Grenzen können Liebe nicht fernhalten und was Liebe kann, das wagt Liebe zu versuchen“– so schrieb einst William Shakespeare in seiner weltbekannten Tragödie „Romeo und Julia“. Die Geschichte zwei junger Liebenden, die aus zwei rivalisierten Lagern stammen, sich unsterblich verlieben, um schließlich zu begreifen, dass auch die größte Liebe gegen tiefgreifenden Hass nichts ausrichten kann, ist eines der bedeutsamsten und meist adaptierten Theaterstücke Shakespeares. Auch das Musical „West Side Story“ basiert auf dem Stück.

Warten auf die Rückkehr der großen Liebe

Lange Zeit, so erzählt Ruth, habe sie gedacht, sie sei alleine mit ihrem Schicksal. Bis sie eines Tages von einer Freundin auf einen Artikel in einer Illustrierten aufmerksam gemacht wird. Er handelt von Renate, die während ihres Studiums in den 1950er Jahren in Jena einen jungen Mann namens Ok-Gun kennenlernt. Ok-Gun kommt aus Nordkorea, er ist mit einem Studienstipendium ausgestattet in den sozialistischen Bruderstaat geschickt worden, um hier nützliches Wissen für den Wiederaufbau seines Landes zu erlangen.

Mehr gewollt als gekonnt

Risiko, Enthüllung, Intrige und Macht – das sind wohl die Schlagwörter, die Christoph Hochhäuslers Politthriller „Die Lügen der Sieger“ am ehesten erfassen. Im Zentrum des Films steht der renommierte Journalist Fabian Groys (Florian David Fitz), der in der Hauptstadtredaktion des wöchentlich erscheinenden politischen Nachrichtenmagazins „Die Woche“ als Enthüllungsjournalist bekannt ist. Als ehemaliger Kriegsberichterstatter, Porschefahrer und Spieler verhält er sich seinen Mitmenschen gegenüber recht arrogant und selbstüberschätzend.

Die Dinosaurier sind wieder los

Die Vision des Multimillionärs John Hammonds, des Gründers von Jurassic Park, wurde wahr: 22 Jahre nach dem Bau der Anlage ist auf der Isla Nublar in der Nähe von Costa Rica ein Erlebnispark mit lebendigen Dinosauriern entstanden: Jurassic World. Hier tummeln sich nunmehr seit fast zehn Jahren jährlich bis zu 10 Millionen Besucher um echte lebende Dinosaurier zu bestaunen. Im Mittelpunkt der Filmhandlung stehen die Brüder Zach (Nick Robinson) und Gray (Ty Simpkins), die ihre dort arbeitende Tante Claire (Bryce Dallas Howard) in dem Themenressort besuchen.

Genie und Wahnsinn gehen Hand in Hand

„Surfin‘ USA“, „God only knows“ oder „I get around“ – bei diesen Songtiteln denkt wohl jeder Musikfan sofort an eine der größten Bands der Popgeschichte – die Beach Boys. Über fünfzig Jahre lang war die Gruppe um die Brüder Brian, Carl und Dennis Wilson in den US-amerikanischen Charts vertreten und prägte insbesondere in den 60er Jahren mit ihrem ‚Surfsound‘ eindringlich die amerikanische und später auch europäische Musikgeschichte.

Leipziger Maler und ihre Stadt

Vor einem gut gefüllten Audimax wurde am Donnerstag, den 4. Juni die Ausstellung „Ansichtssache – Leipziger Maler und ihre Stadt“ eröffnet, die aktuell in der Galerie im Neuen Augusteum zu sehen ist. Die Konzeption und Ausarbeitung absolvierten Leipziger Studierende der Kunstgeschichte im Master, in Kooperation mit der Kustodie der Universität. Die Bilderschau ist einer von mehreren Beiträgen der Universität zum Leipziger Stadtjubiläum und zeigt 28 Stadtansichten ansässiger Künstler. Die Zeitspanne reicht dabei von 1950 bis 2014, eine Zeit in der in Leipzig viele Umbrüche stattfanden.

2015/06

Geld - Für viele Studenten ist der Mindestlohn keine Realität - Service Seite 7

Gebet - Wenn Religion zum Zentrum des Lebens wird - Thema Seite 8/9

Gewinn - Leipziger Handballer steigen in die erste Bundesliga auf - Interview Seite 14

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