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Kultur

„Safe House“

Action-Blockbuster mit einfallsloser Geschichte

Autoverfolgungsjagden, Explosionen, Schusswechsel und Bösewichte, wie sie im Buche stehen. Nein, wir befinden uns nicht im Derby zwischen Schalke und Dortmund, sondern mitten im neuen Actionfilm des Schweden Daniel Espinosa.

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„Young Adult“

Porträt einer Frau in der Lebenskrise

Mavis Gary (Charlize Theron) ist Ghostwriterin einer Jugendbuchserie, recht erfolgreich, aber nicht berühmt. Sie ist frisch geschieden, hat keinen geregelten Tagesablauf, frühstückt Cola und ernährt sich ansonsten nur von Mikrowellenessen. Nachts schläft sie bei Realityshows ein und findet keine Ideen für das abschließende Buch. Dabei sitzt ihr der Verleger schon im Nacken. Zudem beweist Mavis eine Trinkfestigkeit, die schon an Alkoholsucht grenzt, und reißt sich bei Stress gelegentlich die Haare aus. Keine Frage, diese Frau hat Probleme.

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„Extrem laut und unglaublich nah“

Schlüsselerlebnis – ein Junge versucht, den Tod seines Vaters zu verarbeiten

Der elfjährige Oskar (Thomas Horn) hat durch die Anschläge auf das World Trade Center seinen Vater (Tom Hanks) verloren. Seitdem plagen ihn die Ängste – Angst vor Brücken, Angst vor Flugzeugen, Angst vor alten Menschen und die Angst, bei einem Anschlag in die Luft gejagt zu werden. Als er im Schrank seines Vaters in einer Vase einen geheimnisvollen Schlüssel findet, ist er der festen Überzeugung, dass es sich um ein geheimes Zeichen von seinem Vater handelt.

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„Die Thomaner“

Ein Knabenchor feiert runden Geburtstag

Pünktlich zum 800. Jubiläum des Leipziger Thomanerchors erscheint eine Dokumentation über diesen weltbekannten Knabenchor. Im Mittelpunkt stehen dabei jedoch nicht historische Fakten, sondern der Verlauf eines typischen Schuljahres der Thomaner, die von ihrem Kantor Georg Christoph Biller liebevoll „Thomasser“ genannt werden.

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„Für immer Liebe“

Oder doch nicht?

Der deutsche Titel „Für immer Liebe“ lässt eine Schnulze vermuten und ist nicht dazu geeignet, länger im Gedächtnis zu verweilen. Zudem besteht akute Verwechslungsgefahr mit Filmen wie „Alles aus Liebe“, „Alles für die Liebe“, „Tatsächlich Liebe“, „Lieber verliebt“ - also wieder mal unkreativer Einheitsbrei.

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Visuelles Meisterwerk

Martin Scorsese hat die Schwächen seiner Kinohommage „Hugo Cabret“ in berauschende Bilder verpackt

Etwas verspätet schenkt Starregisseur Martin Scorsese der Kinolandschaft ein prächtiges Märchen, schließlich hätte seine Geschichte vom Waisenjungen Hugo Cabret doch so gut in die besinnliche Weihnachtszeit gepasst. Macht nichts, denn auch die jetzt noch sehr trüben Tage kann man nutzen, um sich in einem kuschligen Kinosessel von Scorsese ein bisschen Wärme ins Herz zaubern zu lassen.

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„Dame, König, As, Spion“

Altmodischer Agententhriller mit Stil

Wenn ein exzellenter Charakterdarsteller wie Gary Oldman für einen Oscar nominiert wird, sollte das für wenig Verwunderung sorgen. Dennoch wirkt seine Berücksichtigung in diesem Jahr für seine Hauptrolle im 70er-Spionagefilm „Dame, König, As, Spion“ wie eine kleine Sensation, denn Oldman stand bislang tatsächlich ohne jegliche Anerkennung seiner Leistungen durch die Academy da. Seine erste Nominierung war also längst überfällig und ist für seinen neuesten Film auch mehr als verdient.

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Ohne Sinn

Was bleibt, wenn die Wahrnehmung verschwindet?

There are men, there are women. There is darkness, there is light. Ein Kinojahr, das sich dem Grundsätzlichen widmet, neigt sich dem Ende entgegen. In seinem Mammutwerk „The Tree of Life“ philosophierte Terrence Malick in gewaltigen Bildern über das Leben und dessen Entstehung, über die Natur und göttliche Gnade. Und der ewig depressive Lars von Trier fegte die Menschheit in „Melancholia“ anschließend mit einem gewaltigen Feuerball von unserem Planeten. Der neue Film des Briten David Mackenzie, „Perfect Sense“, nimmt sich von alledem etwas und schafft doch etwas Einzigartiges.

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Brüssel

LVZ: Hilder weg

Bernd Hilder, bisheriger Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung (LVZ), wechselt nach Brüssel. Wie die Mediengruppe Madsack, zu der die LVZ gehört, verlauten ließ, übernimmt Hilder künftig die Leitung ihres Korrespondentenbüros in Brüssel.

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Tiger im Tunnel und trockene Unterhosen

student! testet Gesellschaftsspiele

Die Tage werden kürzer, die Abende im trauten Heim beschaulicher und Weihnachten steht vor der Tür. Endlich Zeit, mit Freunden und Familie mal wieder ganz klassisch ein Gesellschaftsspiel zu spielen. Die student!-Redaktion hat für euch getestet, was selbst die langweiligste Familienfeier aufpeppt und welches Spiel ihr doch lieber im Regal stehen lassen solltet.

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