Präsidium schließt Hochschule aus Angst vor Blockupy-Protesten – Ärger um Stadtverbote
Eigentlich wollten dieser Tage mehrere zehntausend Demonstranten den Bankenstandort Frankfurt am Main lahm legen, um damit gegen die Krisenpolitik der Europäischen Union zu protestieren. Die Veranstalter von "Blockupy Frankfurt" kritisieren, dass diese Millionen Menschen "in Not und Elend" stürzen würde. Doch die Stadt und in letzter Instanz das Bundesverfassungsgericht verboten die Mehrzahl der geplanten Demonstrationen und Blockaden, weil sie eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung fürchteten.
Horst Hippler ist neuer Vorsitzender der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Der 65-jährige Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie beerbt damit Magret Wintermantel, die sich künftig nur noch um ihr im Januar angetretenes Amt als Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes kümmern wird.
Uni Halle entzieht Leipziger Jugendamtschef den Doktortitel
Siegfried Haller, Leiter des Leipziger Jugendamtes, darf nicht länger den akademischen Vorsatz "Doktor" führen. Die Philosophische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle (MLU) gab am Mittwochnachmittag bekannt, dass Haller der 2003 verliehene Titel entzogen wird. Dieser habe in seiner Dissertation "grob gegen die Regeln und Standards wissenschaftlichen Arbeitens verstoßen", erläuterte Dekan Burkhard Schnepel die Entscheidung des Fakultätsrates, der damit einer Empfehlung des Promotionausschusses folgte.
Staatskanzlei genehmigt Stellenbesetzungen nach dem der Dekan der Philosophischen Fakultät die Verschiebung des Vorlesungsbeginns angekündigte hatte - Neuer Rektor von Zyl tritt sein Amt an
Das Sommersemester an der Technischen Universität (TU) Chemnitz konnte heute wie geplant starten. Was auf den ersten Blick nicht nach einer Nachricht aussieht, ist es durch die Ereignisse der vergangenen Woche geworden. Noch letzten Donnerstag hatte Christoph Fasbender, der Dekan der Philosophischen Fakultät, der größten der TU, erklärt, der Beginn der Vorlesungen müsse um eine Woche verschoben werden, da der Lehrbetrieb auf Grund fehlenden Personals nicht sichergestellt werden könne.
Prorektor dementiert Pressebericht - Aktuell vier Professuren unbesetzt
Die Universität Leipzig plant nach Aussage von Thomas Lenk keine Aufspaltung der Sportwissenschaftlichen Fakultät. Damit dementiert der Prorektor für Entwicklung und Transfer eine Meldung der BILD vom Mittwoch, wonach einige Teilgebiete der Sportwissenschaft an andere Fakultäten angegliedert werden sollen. Als Indiz führte das Blatt an, dass zwei der sechs Institute sowie drei Professuren derzeit unbesetzt seien.
LRK-Konferenz mit Wissenschaftsministerin von Schorlemer: Kaum Auswirkungen für wissenschaftliches Personal, Verwaltung weiterhin betroffen
Der kürzlich von der Sächsischen Landesregierung verhängte Quasi-Einstellungsstopp hat keine einschneidenden Auswirkungen auf die wissenschaftlichen Stellen an den Hochschulen. Zu dieser Einschätzung kam Beate Schücking, Rektorin der Universität Leipzig, nach einer Sitzung der Landesrektorenkonferenz (LRK) am Montag.
Bis zu 160.000 Besucher erwartet - Wolfgang Herrndorf mit dem Preis der Buchmesse ausgezeichnet
Leipzig steht wieder ganz im Zeichen der Literatur. Am Donnerstag öffnete die diesjährige Leipziger Buchmesse ihre Pforten. Noch bis zum Sonntag präsentieren dort über 2.000 Verlage ihre Publikationen. Die Organisatoren erwarten bis zu 160.000 Besucher. Parallel zur Messe findet auch das größte europäische Lesefestival "Leipzig liest" - mit 2.780 Autoren und Teilnehmern an 350 Leseorten.
Erhalt und Weiterentwicklung als klassische Volluniversität steht im Mittelpunkt
Der Senat der Universität Leipzig hat am Dienstag den Hochschulentwicklungsplan (HEP) für die Alma Mater verabschiedet. Unter dem Titel "Die integrierte Volluniversität in Sachsen" beinhaltet das knapp 100-Seiten starke Papier die Kernentwicklungsziele der Hochschule für die kommenden Jahre. Die Zustimmung der Senatoren viel deutlich aus: Lediglich zwei studentische Vertreter stimmten gegen den HEP, der zuvor bereits vom Hochschulrat beschlossen worden war.
Neueinstellungen an Hochschulen bedürfen vorerst offenbar der Zustimmung des Ministerpräsidenten - Kritik von den Grünen
Neueinstellung an den sächsischen Hochschulen sind bis Mitte des Jahres offenbar von der direkten Zustimmung des Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) respektive seines Wirtschaftsministers Sven Morlok (FDP) abhängig. Eine entsprechende Dienstanweisungen soll die Hochschulen des Landes am Freitag erreicht haben, berichten die Dresdener Neueste Nachrichten. Demnach bestätigten Sprecher der Dresdener Hochschulen den Eingang eines solchen Schreibens.
Als das Rektorat kurz vor Weihnachten die Kürzungs-Katze aus dem Sack ließ, waren viele überrascht: Nicht darüber, dass die Universität 2013/14 48 Stellen abbauen muss. Das Überraschungsmoment lag vielmehr darin, wo sie diese einzusparen gedenkt. Die Pharmazie als einziges Institut seiner Art in Sachsen schließen zu wollen, musste auf großes Echo von Interessenverbänden und auch der Öffentlichkeit stoßen.
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