Der Film „The Artist” ist eine gelungene Zeitreise
Wenn George Lucas im Februar den ersten Teil seiner zweiten „Star Wars“-Trilogie erneut ins Kino bringt, werden alle Versprechen des modernen Kinos erfüllt: 3D, Spezialeffekte, selbstverständlich mit Ton und in Farbe. Vor zwei Jahren ging ein solcher Film noch als Favorit ins Oscar-Rennen. Nun heißt der Oscar-Favorit „The Artist“, ohne 3D, ohne Spezialeffekte und ohne das eigentlich Selbstverständliche: Ton und Farbe. „The Artist“ ist ein Stummfilm in Schwarz-Weiß, der von jener Zeit erzählt, welcher er zu entspringen scheint.
Wirtschaftswissenschaftler Gunther Schnabl über die umstrittenen Bonitätsprüfer
Seit Ausbruch der Finanzkrise geraten die sogenannten Ratingagenturen wie Standard & Poor’s immer mehr in den Fokus der öffentlichen Kritik. Unter anderem wird ihnen Willkür und Befangenheit vorgeworfen. Die student!-Redakteure René Loch und Denis Gießler sprachen mit Gunther Schnabel, Professor am Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität Leipzig über Ratingagenturen und die an ihnen geäußerte Kritik.
Wenn ein exzellenter Charakterdarsteller wie Gary Oldman für einen Oscar nominiert wird, sollte das für wenig Verwunderung sorgen. Dennoch wirkt seine Berücksichtigung in diesem Jahr für seine Hauptrolle im 70er-Spionagefilm „Dame, König, As, Spion“ wie eine kleine Sensation, denn Oldman stand bislang tatsächlich ohne jegliche Anerkennung seiner Leistungen durch die Academy da. Seine erste Nominierung war also längst überfällig und ist für seinen neuesten Film auch mehr als verdient.
Dicke Luft herrschte am Dienstagabend an der Uni Leipzig. Der StudentInnenRat (Stura) hatte Rektorin Beate Schücking ins Plenum eingeladen, um dort ihre zuvor bereits dem Senat präsentierten Kürzungspläne nochmals zu erläutern. Aus diesem Anlass hatte auch die Initiative „Leipzig72“ für diese Veranstaltung mobilisiert, so dass es kurz nach 19 Uhr nicht nur an Platz und Sitzgelegenheiten, sondern auch an einer ausreichenden Sauerstoffzufuhr mangelte.
There are men, there are women. There is darkness, there is light. Ein Kinojahr, das sich dem Grundsätzlichen widmet, neigt sich dem Ende entgegen. In seinem Mammutwerk „The Tree of Life“ philosophierte Terrence Malick in gewaltigen Bildern über das Leben und dessen Entstehung, über die Natur und göttliche Gnade. Und der ewig depressive Lars von Trier fegte die Menschheit in „Melancholia“ anschließend mit einem gewaltigen Feuerball von unserem Planeten. Der neue Film des Briten David Mackenzie, „Perfect Sense“, nimmt sich von alledem etwas und schafft doch etwas Einzigartiges.
Sparzwänge und Hochschulreformen treiben griechische Studenten seit Monaten auf die Straße
Wer zu den rund 190.000 Studenten gehört, die in Griechenland eine der 36 staatlichen Hochschulen besuchen, hat in den vergangenen Monaten vermutlich mehr Zeit auf der Straße als im Hörsaal verbracht. Im Juni war es das Sparpaket der alten griechischen Regierung, das junge Akademiker zu Demonstranten machte, im August eine umstrittene Universitätsreform, die ein jahrzehntealtes Gesetz kippte und so die Gemüter erhitzte. Und auch Mitte November demonstrierten wieder Tausende gegen die Bildungspolitik und Perspektivlosigkeit in ihrem Land.
Halle, Jena und Leipzig kooperieren in Forschung und Lehre
Die völkerverbindende Kraft des Fußballs ist bekannt. Dass Fußball aber auch Universitäten miteinander verbindet, wissen wohl eher wenige. Jeden Sommer treffen sich Professoren aus Halle, Jena und Leipzig, um gegen das runde Leder zu treten. Umrahmt wird das regelmäßige sportliche Kräftemessen vom so genannten Universitätsverbund jener drei Städte. Dieser Rahmen bietet natürlich nicht nur Platz für den beliebten Ballsport, sondern eröffnet Studenten, Professoren und sonstigen Angehörigen der Hochschulen auch andere nützliche Möglichkeiten.
Erhöhung des Semesterbeitrags – Neue Mensa an der Jahnallee eröffnet
Studenten in Leipzig müssen sich im kommenden Jahr auf einen steigenden Semesterbeitrag einstellen. Voraussichtlich im Sommersemester soll der Anteil für das Studentenwerk von 55 auf 70 Euro erhöht werden. Insgesamt wären dann an der Universität Leipzig 107 Euro und an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur 180 Euro pro Halbjahr fällig. Gründe für die Anhebung sind laut Andrea Diekhof, Geschäftsführerin des Studentenwerks Leipzig, sinkende Landeszuschüsse für Mensen und Cafeterien, sowie anhaltende Verluste.
Neueste Kommentare