Die Discothek Nachtcafé in der Petersstraße soll mehreren ausländischen Besuchern auf Grund ihrer Herkunft den Einlass verweigert haben. Einer der Betroffenen, ein syrischer Student, berichtet, dass die Security ihn und einige Freunde am Abend des 11. Junis abwies. Die Türsteher hätten ihre Entscheidung damit begründet, dass Ausländer häufig für Ärger und Probleme sorgen würden. Einer abgewiesenen Studenten hätte sich daraufhin über das Verhalten der Security beschwert - allerdings ohne Erfolg.
Für die Security sei eine externe Firma zuständig, betont Nachtcafé-Pressesprecherin Anja Herzog. Eine konkrete Stellungnahme zu den Vorwürfen wollte sie bis zum Redaktionsschluss noch nicht geben, da sie zunächst Gespräche mit Vertretern des StudentInnenRat der Uni Leipzig und der Sicherheitsfirma abwarten wolle: „Wir müssen uns erst beide Seiten anhören. Sollten sich die Vorwürfe jedoch bewahrheiten, muss es auf jeden Fall Konsequenzen geben. Wir sind ein Multikultiladen. Deshalb sollte soetwas nicht vorkommen.”
Das Nachtcafé wird auch von vielen Studenten besucht und ist regelmäßig Veranstalter von Erasmus-Partys.
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