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Auf der Suche nach globalem Glück

student!-Redakteure berichten über ihre Erlebnisse im Ausland

Amerika, Rumänien, Teneriffa, Schottland: Einige unserer Redakteure suchen ihr Glück global. Dabei werden sie via Blog ab sofort und exklusiv für student! berichten. Unser altgedienter Kultur- Ressortleiter Martin Engelhaus hat sein Studium beendet und wohnt jetzt in Schottland. Ob ihm sein beruflicher Einstieg gelingt oder er jeden Penny zwei Mal umdrehen muss – vielleicht auch beides – er wird uns auf dem Laufenden halten. Redakteurin Solveig Meinhardt erkundet das Studentenleben auf Teneriffa. student!-Fotografin Ina Müller ist ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten gereist und hält ihre Eindrücke in Bildern fest.

Die letzte im Bunde soll etwas näher vorgestellt werden. Unsere ehemalige Lifestyle-Leiterin Tabea Link arbeitet für ein halbes Jahr im Goethe-Institut der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Die folgenden Ausschnitt stammen aus ihrem Blog: „Wenn ich morgens das Fenster öffne, sehe ich nicht nur, sondern höre auch, dass ich in einer fremden Stadt bin. Hunde bellen lautstark und der Strom der Autos füllt wie jeden Morgen die Straßen. Unverkennbar ist der Ruf: fiare vechi, fiare vechi, fiare noi, fiare noi – altes Eisen, altes Eisen, neues Eisen, neues Eisen. Es sind vorbeiziehende Roma, die ihre Ware anpreisen. Der Ruf hat eine spezielle Intonation, mehr gesungen als gesprochen, wie ein Takt aus einem der melancholischen Volkslieder, die hier gerne gehört werden. Im Fernsehen gibt es einen Sender, Ethno TV, auf dem den ganzen Tag rumänische Volkslieder laufen. Folkloristisch mutet auf den ersten Blick auch das Leben der Roma an, die teilweise noch wirklich mit dem Planwagen von Ort zu Ort ziehen. Die Roma verteilen sich auf verschiedene „Stämme“, habe ich mir von einem befreundeten Roma erklären lassen. Die Zugehörigkeit definiert der Beruf. Die Eisensammler beispielsweise sind die sogenannten Spoitori, zu übersetzen als „diejenigen, die das Eisen bearbeiten”. Dann gibt es noch die Urzari, die so genannt werden, weil sie früher einen Tanzbären (rumänisch: Urs) mit sich herumführten. Und noch viele andere ...

... Wo befinde ich mich eigentlich? Noch im Okzident oder schon im Orient? Es ist nicht leicht zu sagen. Die Rumänen selbst sprechen vom Westen, also von uns, als Okzident. Das Land zählt sicherlich nicht zum herkömmlichen Westen, zum Herzen des alten Europas - aber zum Orient? Die Peripherie Europas ist irgendwie zwischendrin. Eine Grenzlinie ist schwer auszumachen, vielleicht läuft sie sogar direkt durch Rumänien. Der westliche Teil des Landes, Transsilvanien mit seinem berüchtigten Dracula-Ruf, ist geprägt von der Habsburger Monarchie. Die alte Architektur verweist auf die ehemaligen Siedler, die Siebenbürger Sachsen. ...”

Was unsere Redakteure im Ausland erleben, könnt ihr regelmäßig unter http://blog.student-leipzig.de nachlesen.

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