Die Studenten der Universität Leipzig haben sich mehrheitlich für die Beibehaltung des derzeitigen Semestertickets ausgesprochen. Dies geht aus dem vorläufigen Umfrageergebnis hervor, das der StudentInnenRat (Stura) am Freitagabend auf seiner Homepage veröffentlichte.
Warum nun auch in Bukarest protestiert wird und was ein Palästinenser damit zu tun hat
Wir stehen in dem kleinen „Alimentara“, eine Art rumänischer Tante-Emma-Laden, an der Ecke unserer Straße. Ich will mir noch schnell eine Flasche Wasser kaufen, bevor meine Mitbewohnerin und ich uns zum Sportkurs aufmachen wollen. Plötzlich hören wir von draußen Rufe und sehen wie eine Masse an Menschen an den vergitterten Fenstern des Geschäfts vorbeizieht. Es sind Demonstranten, vereinzelt ausgerüstet mit rumänischen Fahnen und einem Megafon. Der Geschäftsbesitzer verzieht besorgt-verärgert das Gesicht. Wahrscheinlich ist ihm bange um seine Ware.
Kurz vor Weihnachten hat die sächsische Landesregierung ein Bildungspaket geschnürt. Mit mehr Studienplätzen, Referendarstellen und einem Bildungs-Campus Sachsen will sie den drohenden Lehrermangel der kommenden Jahren abwehren und die Qualität der Ausbildung verbessern.
Die Zahl der Studienanfängerplätze für Lehramtsstudenten soll in den kommenden Jahren von derzeit 1.000 auf 1.700 erhöht. Um dies zu erreichen, plant die schwarz-gelbe Koalition künftig, wieder eine Grundschullehrerausbildung in Chemnitz einzurichten.
Hochschulentwicklungsplan von Landesregierung verabschiedet - Wissenschaftsministerin von Schorlemer stellt erste Eckpunkte des Hochschulfreiheitsgesetzes vor
Der Hochschulentwicklungsplan 2020 (HEP) hat das sächsische Kabinett passiert. Am Dienstag stellte Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer die Eckpunkte des Papieres offiziell in Dresden vor. Dabei gab es jedoch kaum signifikante Änderungen gegenüber dem bereits seit dem Sommer bekannten Entwurf.
Dicke Luft herrschte am Dienstagabend an der Uni Leipzig. Der StudentInnenRat (Stura) hatte Rektorin Beate Schücking ins Plenum eingeladen, um dort ihre zuvor bereits dem Senat präsentierten Kürzungspläne nochmals zu erläutern. Aus diesem Anlass hatte auch die Initiative „Leipzig72“ für diese Veranstaltung mobilisiert, so dass es kurz nach 19 Uhr nicht nur an Platz und Sitzgelegenheiten, sondern auch an einer ausreichenden Sauerstoffzufuhr mangelte.
Uni-Rektorat stellt Pläne zur Umsetzung der ersten Kürzungswelle vor
Die ersten Karten liegen auf dem Tisch: Das Rektorat der Universität Leipzig stellte auf der heutigen gemeinsamen Sitzung von Senat und Hochschulrat seine Pläne zur Umsetzung der ersten Kürzungswelle bis 2014 vor. Entsprechend den Forderungen des sächsischen Wissenschaftsministeriums (SMWK) muss die Hochschule 2013 und 2014 jeweils 24 Planstellen einsparen. Bis 2020 sollen insgesamt 169 Stellen entfallen.
Ein kleiner Akt der Rebellion an der HTWK: Sowohl der Senat als auch der Hochschulrat der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur stimmten auf ihren Sitzungen am Donnerstag gegen die Streichung von 14 Stellen bis 2015. Zeitgleich genehmigten beide Gremien die grundlegende Hochschulentwicklungsplanung der HTWK.
There are men, there are women. There is darkness, there is light. Ein Kinojahr, das sich dem Grundsätzlichen widmet, neigt sich dem Ende entgegen. In seinem Mammutwerk „The Tree of Life“ philosophierte Terrence Malick in gewaltigen Bildern über das Leben und dessen Entstehung, über die Natur und göttliche Gnade. Und der ewig depressive Lars von Trier fegte die Menschheit in „Melancholia“ anschließend mit einem gewaltigen Feuerball von unserem Planeten. Der neue Film des Briten David Mackenzie, „Perfect Sense“, nimmt sich von alledem etwas und schafft doch etwas Einzigartiges.
[Online-Exklusiv] Ein Kommentar zur Antrittsvorlesung von Honorarprofessor Peer Steinbrück an der Uni Leipzig
Die Theologievorlesung endet Punkt 10 Uhr. Gerade wurde noch über den abentheuerlichen Simplicissimus Teutsch referiert, ist es diesen Freitag auch schon mal eine drei viertel Stunde eher Schluss. Recht zügig verlassen Studierende und Dozent den Saal. Ein paar Studenten, die auf den Zapfenstreich genau den Hörsaal betraten, nehmen in den ersten Reihen platz. Da tauchen auch schon mehrere gut gekleidete, junge Menschen - keine älteren Jugendlichen mehr, eher spät-junge Erwachsene - auf, wuseln um das Rednerpult und flüstern einander zu.
Statistisches Bundesamt stellt Bildungsfinanzbericht vor - Schavan lobt, fzs kritisiert
Insgesamt 106,2 Milliarden Euro geben Bund, Länder und Kommunen 2011 für die Bildung aus. Dies geht aus dem diesjährigen Bildungsfinanzbericht hervor, den das Statistische Bundesamt Ende vergangener Woche vorstellte. Damit lagen die öffentlichen Ausgaben in diesem Bereich 19,5 Milliarden höher als noch 2005. Dies entspricht einem Anstieg der Bildungsausgaben pro Einwohner von 1.052 auf 1.302 Euro. Insgesamt wurden 2011 18,8 Prozent der öffentlichen Mittel für Bildung verwendet.
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